Die Gruppenphase der Europa League 2017/18 war ein Desaster für die Starter aus der Bundesliga. Nach dem sechsten und letzten Spieltag steht fest: Hertha BSC Berlin, der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim sind allesamt ausgeschieden. In Erinnerung bleiben überwiegend blamable Auftritte – ironischerweise abgesehen vom letzten Spieltag.
Hertha spielt 1:1 gegen Östersund
Hertha BSC Berlin spielte zum Abschluss der Gruppenphase 1:1 gegen Östersunds FK. Für die Gäste traf Sotirios Papagiannopoulos zum 1:0 in der ersten Halbzeit. Hertha konnte in Person von Peter Pekarik in der zweiten Hälfte ausgleichen. Beinahe hätte man noch verloren, bekam Östersund in der 87. Minute einen Elfmeter zugesprochen. Brwa Nouri scheiterte jedoch an Jürgen Klinsmanns Sohn Jonathan im Kasten der Berliner.
Hoffenheim verabschiedet sich mit Remis aus Europa
Die TSG Hoffenheim war in der Champions League Qualifikation knapp am FC Liverpool gescheitert. Geht man danach, wie sich die Kraichgauer in der Europa League präsentierten, ist es gut, dass es nicht zur Königsklasse reichte. Lediglich am letzten Spieltag schaffte die TSG so etwas wie einen Achtungserfolg: Gegen den bulgarischen Vertreter Ludogorez Rasgrad spielte Hoffenheim 1:1. Dabei hatte Julian Nagelsmann eine B-Elf aufs Feld geschickt. In der ersten Hälfte sorgte Philipp Ochs für das 1:0 für den Bundesligisten. In der zweiten Halbzeit glich Wanderson aus. Auf Seiten der Bulgaren flog außerdem Keseru in der Schlussphase nach einer Tätlichkeit vom Platz. Hoffenheim kam in der Folge zu einigen Chancen und hätte sogar noch gewinnen können, aber es sollte nicht sein.
Köln verliert gegen Roter Stern Belgrad
Der 1. FC Köln hatte sogar noch die Chance, die nächste Runde zu erreichen. Dazu hätte der Tabellen-Letzte allerdings bei Roter Stern Belgrad gewinnen müssen. Das erste Spiel nach der Entlassung von Peter Stöger war jedoch schwach und eindrucksvolles Zeugnis der großen Probleme der Rheinländer in dieser Saison. Köln verlor das hitzige Duell mit 0:1. Das Tor des Tages erzielte Slavoljub Srnic genau nach der Hälfte der ersten Halbzeit.






